Ca. 700.000 abgelehnte Asylbewerber in Deutschland

CC BY 2.0 - Trocaire (Flickr.com)

Eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung hat das Ausmaß von Merkels katastrophalen Asylpolitik offenbart. Laut dem Ausländerzentralregister halten sich in Deutschland fast 700.000 Asylbewerber auf, deren Asylanträge rechts- oder bestandskräftig abgelehnt wurden. Warum werden sie nicht abgeschoben?

Unter den abgelehnten Asylbewerbern befanden sich im Juni 2018 etwa 81.450 Türken, 75.643 Afghanen, 70.932 Kosovaren, 51.975 Serben, 17.290 Mazedonier, 14.214 Albaner, 12.258 Polen und 7.140 Rumänen. In keinem dieser Länder (außer Afghanistan) herrscht Krieg oder Terrorismus.

Offensichtlich weigert sich die Bundesregierung die ca. 700.000 abgelehnten Asylbewerber abzuschieben. Desweiteren reisen monatlich über 100 Personen nach Deutschland ein, obwohl sie mit einer Wiedereinreisesperre belegt sind. Die Dunkelziffer dürfte ein vielfaches höher sein.

„Jeder, für den eine Wiedereinreisesperre gilt, ist an den Grenzen abzuweisen. Das muß endlich wieder eine Selbstverständlichkeit sein. Zudem müssen auch alle Personen, die aus sicheren Herkunftsstaaten einreisen oder bereits woanders einen Asylantrag gestellt haben, an der Grenze zurückgeschickt werden“, meint der Politiker Leif-Erik Holm.

Weiterführende Quellenangabe:

jungefreiheit.de/politik/deutschland/2018/knapp-700-000-abgelehnte-asylbewerber-in-deutschland/